1000 Jahre Stadtgeschichte

Kronacher

Stadtgeschichtspromenade

 

Tafel 4:

1122 Schenkung des Kaisers Heinrich V. an den Bamberger Bischof Otto I.

Nach dem Aussterben des Adelsgeschlechtes von Schweinfurt (1054/57) kam deren Erbgut über die böhmischen Przemysliden und Udalrich von Mähren an Kaiser Heinrich IV. Sein Sohn, Heinrich V., schenkte dem Bamberger Bischof Otto I., dem Heiligen, das „praedium crana“ mit Wiesen, Wäldern, fischbaren Gewässern, einzelnen Gebäuden, Mägden und Knechten sowie beweglicher und unbeweglicher Habe.

Die hinter dem Bischof dargestellten Pferde weisen auf eine Legende hin, nach der Otto für seine Missionsarbeit zwei Hengste als Loskauf für Gefangene nach Pommern fortgeführt habe.

1130 Erwähnung „Steinernes Haus mit Turm“

In der „Relatio de piis operibus Ottonis“ wird als Bestandteil eines Besitzverzeichnisses unter der Herrschaft des Bamberger Bischofs Otto I. ein „apud Chrana domum lapideam et turrim“, also ein stei-nernes Haus und ein Turm in Kronach erwähnt, deren genaue Lage aber unbekannt ist.

1180 Erste Pfarrei

Ähnlich wie 1980, als die Pfarrei St. Johannes ihr 800jähriges Bestehen feierte, könnte die Versammlung der ersten Pfarrgemeinde ausgesehen haben. Der Künstler Heinrich Schreiber hat dieses Zusammentreffen rund um einen Altar und einen Taufstein unter einem hoch aufgerichteten Kreuz dargestellt.